Wenn sich die Sonne plötzlich nicht mehr um die Erde dreht

Wenn sich die Sonne plötzlich nicht mehr um die Erde dreht

Mein Name ist Monika Cyol. Ich bin 50 Jahre alt und seit einiger Zeit Aluhutträgerin, Verschwörungstheoretikerin, Covidiotin und nach Meinung der Medien mindestens eine Reichsbürgerin wenn nicht sogar rechtsextrem.
Nein, das bin ich natürlich nicht. Ich bin Mutter und Ehefrau und habe vor vielen Jahren den schönen Beruf der Kinderkrankenschwester erlernt. In dem von Ordensschwestern geleiteten Krankenhaus, in dem ich meine Ausbildung gemacht habe, galten sowohl die WHO als auch das RKI als heilig. Sie kamen gleich nach dem lieben Gott und noch vor dem Papst.

Die Empfehlungen der StiKo, der Ständigen Impfkommision des RKI, habe ich bis vor kurzem nie in Frage gestellt.
Für mich war es bislang undenkbar, dass Mediziner und medizinische Institute etwas anderes als unsere Gesundheit im Fokus ihres Wirkens haben könnten, obwohl mir der Einfluss der Pharmalobby nicht unbekannt war.

Bis vor kurzem war ich ein durchschnittlicher, systemtreuer Bundesbürger. Oftmals nicht einverstanden mit dem, was in der Politik geschah, aber dennoch nicht wirklich gewillt, mehr zu tun, als regelmäßig mein Kreuz auf dem Wahlzettel zu hinterlassen und mit Freunden und Bekannten über das eine oder andere politische Thema zu diskuttieren. Auch wenn ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt habe.

Dann kam Corona.
Zu Beginn, im Januar, galt ich mit meiner unbesorgten Einstellung zu der drohenden Pandemie noch als „normal“ denkend. Damals waren die Panikmacher die Verschwörungstheoretiker.

Wie schnell sich dies geändert hatte!
Die Politiker und die Medien riefen von Januar bis Anfang März noch zur Besonnenheit auf, verbreiteten Ruhe und Sicherheit. Unser gut aufgestelltes Gesundheitssystem wurde betont.

Dann vollzog sich ein schneller Wandel.
Medial wurde Panik verbreitet, Horrorszenarien erschienen in allen Medien.
Die Hochrechnungen von Neil Ferguson sagten plötzlich für die USA 2,2 Mio. Tote voraus. In Großbritannien sollten nach seinen Berechnungen 500.000 Menschen an CoVid-19 sterben.

Eben dieser Neil Ferguson hatte schon bei seinen Hochrechnungen zu SARS, der Schweinegrippe, der Vogelgrippe und auch MERS deutlich daneben gelegen. Dennoch vertraute ihm die britische Regierung und beschloss aufgrund dieser Daten einen Lockdown. Einen Lockdown, den Neil Ferguson selber mehrfach nicht einhielt und dadurch schließlich sogar seine Beratertätigkeit einbüßte.

Hier in Deutschland stützte sich der Virologe Herr Drosten auch auf diese Daten. Und die Regierung auf ihn. Dabei hatte auch Herr Drosten schon bei der Schweinegrippe mit all seiner Panikmache daneben gelegen.

Ich fragte mich, warum man nicht mehrere Berater engagierte? In der Wissenschaft gilt der Grundsatz: These + Antithese = Synthese. Bei einem völlig neuen Virus, das zu einer schweren Lungenentzündung führt, sollten Experten mit unterschiedlichen Ansichten gemeinsam an einem Tisch sitzen, diskutieren und zum Wohle aller Entscheidungen treffen. Dies passierte aber nicht.

Ich verstand nicht, warum im Angesicht einer drohenden Katastrophe weiterhin die Panik geschürt wurde. In meiner Jugend habe ich im Malteser Hilfsdienst gelernt, dass das Wichtigste in einer solchen Lage ist, Ruhe zu bewahren und Ruhe auszustrahlen.

Bis dahin glaubte ich noch, die Regierung würde einfach den Falschen vertrauen. Was war ich naiv!

Was dann passiert, ließ mich aufhorchen.
Die Gleichschaltung der Medien! Andere Meinungen wurden nicht zugelassen, Fachleute wurden diskreditiert.
Meine Nackenhaare stellten sich hoch. Das gab es in Deutschland schon einmal! Und ich begann, selber zu recherchieren.

Im letzten Jahr hatte ich noch eine Diskussion mit Freunden über die Anfänge des Nationalsozialismus und das dritte Reich.
Meine Angst war, dass ich damals nicht den Mut gefunden hätte, mich gegen das Unrecht zu erheben. Ich hatte Angst, dass ich ein Mitläufer gewesen wäre, denn ich bin nicht sehr mutig.
Meine Freunde, die sich sicher waren, dass sie sich gewehrt hätten, sitzen heute noch auf der Couch und lassen sich von Netflix und Co berieseln.

Schnell fand ich bei meinen Recherchen im Internet ein Papier, dass mir erklärte, warum die Medien diese Panik verbreiten.

Ich zitiere:
„Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

1) Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.

2) “Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden”:
Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.

3) Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat.
Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.“(1)

Dies ist ein Auszug des Corona-Szenarienpapiers der Bundesregierung mit dem Titel „ Wie wir CoViD-19 in den Griff bekommen“ und ist mittlerweile beim Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat abrufbar, nachdem es zuvor schon im Internet verbreitet wurde.

Es sollte uns also Angst gemacht werden!
Dies ist auch gelungen. Auch ich hatte eine Phase, wo ich mir ständig die neuen Zahlen angeschaut habe. Mit Erschrecken von der Zunahme des Kawasaki-Syndroms bei Kindern gelesen habe und von all den schweren Verläufen von CoVid-19.

Mein Mann sagte mir dann, ich müsse aufhören, mir stets die neuen Zahlen anzuschauen. Das half wirklich, mich von der Angst zu lösen.
Vielleicht ist es unser Vorteil, dass wir generell nur wenig Nachrichten hören und sehen und uns selber lieber gezielt im Internet informieren. So konnten wir der medialen Hirnwäsche entgehen.

Als ich begann, Zusammenhänge zu begreifen, fühlte es sich so an, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Meine Weltanschauung, meine Überzeugungen gerieten ins Wanken und ich fragte mich, ob sich die Menschen damals genauso gefühlt haben, als man ihnen sagt, nicht die Sonne drehe sich um die Erde, sondern die Erde um die Sonne.
Es dauerte eine Weile, bis ich akzeptieren konnte, dass wir belogen werden. Belogen vor der Politik und den Medien.

Ich versuchte bei Freunden und in den sozialen Netzwerken durch kritisches Hinterfragen und durch einfache Meinungsäußerung auch andere darauf aufmerksam zu machen, dass die Pandemie viel harmloser verlaufen war, als die Hochrechnungen vorher gesagt haben. Dass die Maßnahmen der Regierung völlig überzogen sind.

Niemals hätte ich mit einer solchen Reaktion gerechnet. In den Augen deren, die noch nicht begriffen haben, bin ich asozial, meine Meinung grenzt an Körperverletzung, ich bin eine Psychopathin, eine Lügnerin und letztens wurde mir sogar Gewalt angedroht.
So viel zur freien Meinungsäußerung in Deutschland.

Ich muss gestehen, ich habe lange gebraucht, um mich aus meiner Komfortzone zu erheben. Leider bin ich nicht als Rebell geboren, das ist etwas, das mir nicht liegt. Menschenmassen meide ich schon seit Jahren, gehe nicht einmal mehr ins Kino. Jetzt gehe ich auf Demos, spreche mit Eltern und halte sogar Reden.

Im Alltag sehe ich die Angst in den Augen von vielen Menschen. Angst vor dem Virus, vor der Erkankung aber auch vor drohender Isolation in der Quarantäne.
Mein Ansatz ist es, aufzuklären. Den Menschen durch Information die Angst zu nehmen. Ihnen zu zeigen, wo und wie sich sich selber informieren können.

Als die Maskenpflicht im Unterricht in NRW eingeführt wurde, habe ich – wie viele andere Mütter und Väter – angefangen Briefe und Mails zu schreiben, um diese schnellstmöglich zu beenden.
Den Schulleiter an der Schule unserer Tochter habe ich mit Informationen versorgt und einige Telefonate mit ihm geführt. Aber die Lehrer sind auch nur Bauernopfer.

Um eine Diskussionsgrundlage für den Elternabend zu haben, habe ich ein Googledokument erstellt mit vielen Informationen und Studien. Leider wurde das Thema Corona von vornherein ausgeklammert.

Da ich bemerkt habe, dass auch viele Lehrer noch immer Angst haben, habe ich für sie eine PowerPoint Präsentation erstellt, in der es, frei von politischen Ansichten, nur um die Masken und den PCR-Test geht. Das habe ich an alle Schulen und Kitas bei uns geschickt, mit der Bitte, dort mit Pädagogen sprechen zu können, um Ängste zu nehmen. Die Schule unserer Tochter hat dies abgelehnt, alle anderen haben gar nicht reagiert.

So kam ich in die verschiedenen Elterngruppen in den sozialen Netzwerken und versuchte nun hier, auch andere Eltern zu unterstützen. Per Zufall las ich dort den Hilferuf einer Mutter, als ihr Kind bei einer Massentestung in einer Schule einen PCR-Test bekommen sollte und sie dies nicht wollte. An dem Abend passierte etwas für mich beeindruckendes. Innerheralb kurzer Zeit wurde Unterstützung organisiert, so dass wir am nächsten Vormittag mit ca. 30 Leute dort vor der Schule standen und gegen die Testung demonstierten. Diese Vernetzung, diese Gegenseitige Unterstützung fand und finde ich großartig. Daraus entstand eine kleine Gruppe, die nun versucht, die Eltern bei diesen Testungen über ihre Rechte aufzuklären. Dabei erhalten wir Unterstützung von den verschiedensten Seiten: Querdenken, Corona-Rebellen, Der Mann mit dem Koffer…

Aber viele Menschen wollen nicht informiert werden. Sie lehnen es ab, sich jenseits der Mainstream-Medien zu erkundigen.

Mittlerweile habe ich auch eine Idee, warum dies so ist.
Wenn ich mir eingestehen muss, dass all die Maßnahmen überzogen waren, dass sie viel früher wieder hätten beendet werden müssen, folgt zwangsläufig die Frage, warum dies nicht passiert ist.
Ich glaube nicht, dass die Regierung und alle Berater dumm sind und sie deshalb die Beschränkungen nicht aufheben.
Also muss es einen anderen Grund hierfür geben.

Und dann kommen wir, in Anlehnung an den bekannten Film, in die Matrix, und müssen uns für eine Pille entscheiden.
Wer aber sein Weltbild nicht verlieren will – und das sind leider noch immer sehr viele – entscheidet sich für die blaue Pille.
Wer sich wie ich und so viele andere, für die rote Pille entscheidet, kann nicht mehr aufhören, weiter in die Tiefen des Systems zu schauen.

Die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung in der Bewegung ist es, die mich antreibt, weiter zu machen. Ich habe mittlerweile so viele tolle Menschen kennen gelernt, die ich ohne “Corona” wahrscheinlich niemals getroffen hätte! Daher sehe ich mittlerweile in dem Ganzen eine große Chance die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Dafür müssen wir es schaffen, unsere Diffenrenzen beiseite zu schieben und das gemeinsame Zeil in den Fokus zu setzen.
Ich wünsche mir, dass die friedlichen Demonstrationen weiter gehen. Wir dürfen uns nicht spalten lassen. Das wird von so vielen Seiten versucht. Aber nur gemeinsam werden wir etwas erreichen.

Und wenn dann die Corona-Beschränkungen zurück genommen werden, wird die Zeit kommen, in der wir über unsere unterschiedlichen Ansichten diskutieren können. Auch da werden wir durch gegenseitigen Respekt und Zuhören mehr erreichen als durch das Ausgrenzen einer Ansicht, die uns nicht gefällt.

(1) https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.html

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